Der am Fuße des Wetterkreuzberges gelegene Ort Hollenburg weist eine lange Geschichte auf: So wird die Errichtung eines römischen Kartells im 3. Jahrhundert nach Christus nachgewiesen. Schon 470 nach Ch. wird hier der „Weinbau“ erwähnt, den die Römer in unsere Region gebracht haben.
Ab 895 gehört Hollenburg zum Bayrischen Bistum Freising und erhält schließlich 1359 das Marktrecht mit eigenem Marktrichter. Hollenburg entwickelte sich auf Grund seiner strategisch hervorragenden Lage zwischen Donauufer und Wetterkreuzberg zu einem wichtigen Handelsplatz und war durch die eigene Schiffstation und den Badestrand an der Donau als Ausflugsziel beliebt.
Sehenswert sind einerseits die Kirche (Ursprung 1112 n. Ch.), deren Turm niedriger ist als das Dach, mit ihrer berühmten Madonnenskulptur aus dem Jahre 1420 n.Ch., als auch der Pranger, das „Manderl ohne Kopf“ aus dem Jahre 1591 und natürlich die Wetterkreuzkirche.